RVR Schülerrunde 2019

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Bei der RVR-Schülerrunde am vergangenen Wochenende in Wörrstadt war der VfH-Nachwuchs mit seinen Schülermannschaften am Start und holte sich mit drei neuen persönlichen Bestleistungen jeweils den konkurrenzlosen ersten Platz.

Nachdem der Saisonstart für die Schülermannschaften mit dem krankheitsbedingten Ausfall bei den Kreis- und Rheinhessenmeisterschaften in diesem Jahr alles andere als harmonisch verlaufen war, durften die Nachwuchsteams in Absprache mit dem Radsport Verband Rheinhessen (RVR) bei der RVR Schülerrunde in Wörrstadt ihre Qualifikationen zu den Schüler Rheinland-Pfalzmeisterschaften nachholen.

Für den Vierer und Sechser Einrad sowie den Kunstradvierer der Schülerinnen waren die Qualifikationspunktzahlen reine Formsache, wichtiger waren für Trainer Stefan Born da schon die Wettkampfpraxis und die Erfahrung mit der üblichen Umstellung aus der Trainingshalle in der Karmeliter Grundschule hin zur größeren Wettkampffläche.

Am besten gelang diese Umsetzung dem Einradvierer der Schülerinnen mit

Romy Wetzel, Johanna Reis, Mia Küppers und Lara Günther. Sie zeigten erstmals erfolgreich im Wettkampf das „Doppeltor mit Turbine rückwärts“. Bis auf berechtigte Prozentabzüge beim „gleichzeitig rückwärts angefahrenen Innenstern“ zeigte das Quartett eine sehr harmonische Kür. Mit einem Spitzenresultat von 109,41 erzielte das Team eine neue persönliche Bestleistung, laut Trainer Stefan Born blieb aber auf jeden Fall „noch etwas Luft nach oben“. 

Im Vierer Kunstradfahren startete der Einradvierer in gleicher Besetzung. Hier meisterte die Mannschaft erstmals die „Flügelmühle mit zwei Einzelrunden Steiger rückwärts“ erfolgreich. Auch sonst brachte der Vierer eine sehr saubere Darbietung auf die Fläche; wegen eines Abstimmungsfehlers ging allerdings der angefahrene Innenring zu Bruch und führte so dazu, dass insgesamt drei Kürelemente außerhalb der regulären fünfminütigen Fahrzeit rutschten. Mit 68,1 Punkten blieb die Mannschaft zwar noch unter ihren Möglichkeiten, nahm aber die Erkenntnis, dass „diese Kür steht und jetzt verstärkt an den neuen Programmelementen gefeilt wird.“, mit nach Hause.

Der Einradsechser mit Lena Schmidt, Colleen Strenge, Romy Wetzel, Johanna Reis, Mia Küppers und Lara Günther fuhr über weite Strecken eine optisch sehr schöne und saubere Darbietung. Die Sechsermühle ließ die Mannschaft planmäßig aus, eine weitere Übung fiel ebenfalls mit 100% Schwierigkeitsabzug aus der Wertung, weil es bei den drei Innenringen Abstimmungsprobleme gab. Unter dem Strich kam das Sextett trotzdem auf eine neue persönliche Bestleistung von 96,81 Punkten und auch in dieser Disziplin zur Erkenntnis, dass die Kür bis zu den nächsten Wettkämpfen durchaus noch nach oben optimiert werden kann.

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